Kein Jammer trotz Einbruch der Gästezählen

Milde Temperaturen, kein Schnee und der starke Franken: Den Bündner Bergbahnen fehlen knapp ein Viertel der Gäste und ein Viertel des Umsatzes. Das ist trotzdem kein Grund Trübsal zu blasen.

Eine Gondelbahn fährt in eine Bergstation rein

Bildlegende: Die Bündner Bergbahnen kämpfen besonders um die Tagestouristen. Keystone

Der Monitor des Branchenverbandes erfasst 22 Bergbahnunternehmen oder 90 Prozent des Transportumsatzes. Die Fakten seien klar, aber kein Grund zum Jammern, schrieb der Verband Bergbahnen Graubünden.

Die Bergbahnbranche gibt Verbandsangaben zufolge «die Hoffnung nicht auf und nimmt die Herausforderungen an». Die bislang erlittenen Ertragsrückgänge könnten aber nicht mehr hereingeholt werden.

Den grössten Rückschlag musste die Region Mittelbünden/Arosa verkraften. Viele kleine Bahnen dort können sich die künstliche Beschneiung nicht leisten.

Glück im Unglück

Kosteneinsparungen aufgrund des milden Winters sowie die Entwicklung des Ölpreises liessen indes hoffen, dass die Unternehmensergebnisse nicht zu negativ ausfielen. Die Bergbahnen in Graubünden beschäftigen im Winter rund 4000 Mitarbeitende.