Kein Plan B nach Olympia-Nein

In Graubünden sind innerhalb von kurzer Zeit zwei Tourismusprojekte an der Urne gescheitert. Die Tourismusfinanzierung und eben erst die Olympia-Kandidatur 2022. Beides Projekte, die den Tourismus hätten ankurbeln sollen.

Graubündner Regierungspräsident Hansjörg Trachsel

Bildlegende: Tourismusvorlagen scheinen in Graubünden schwer zu überzeugen. Innerhalb weniger Jahre sind zwei gescheitert. Keystone

Regierungspräsident Hansjörg Trachsel sagt gegenüber «Regionaljournal» von Radio SRF 1 der Kanton wolle gezielt einzelne Destinationen mehr fördern. «Wir haben den grossen Destinationen Geld gesprochen, damit diese die Fernmärkte bearbeiten können. Und in Flims möchten wir mit einem Kulturprojekt Schwung in den Tourismus bringen.»

Aber, so Trachsel weiter, es gehe nicht an, dass jetzt jedes einzelne Hotel mit Kantonsgeldern saniert werde. Klar ist für den Regierungspräsidenten, dass es mit Olympia einfacher gewesen wäre, dem schwächelnden Tourismus unter die Arme zu greifen.