Keine wiederkehrenden Gelder vom Kanton für Origen

Die Kulturschaffenden von Origen haben den Termin verpasst, beim Kanton ein Gesuch für eine wiederkehrende Unterstützung zu erhalten. Origen wollte mit dem Kanton eine Leistungsvereinbarung über vier Jahre schliessen.

Die Origen-Crew

Bildlegende: Die Origen-Crew - Ihr Chef verpasste den Gesuchstermin. zvg

Origen Chef Giovanni Netzer verpasste es, das Unterstützungsgesuch beim Kanton rechtzeitig einzureichen. Der zuständige Regierungsrat erklärt auf Anfrage des Regionaljournals, dass auch das nachträgliche Einreichen nicht möglich sei. Für dieses Jahr sei «der Zug abgefahren».

Mit einer Reihe von Uraufführungen rund um den grossen Kaiser des Mittelalters will Origen nächstes Jahr «alle künstlerischen und finanziellen Dimensionen sprengen», wie das Festival am Samstag mitteilte.

Um das Programm realisieren zu können, benötigt Origen voraussichtlich drei Millionen Franken. Intendant Netzer äussert sich gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» zuversichtlich, die Mittel zusammenzubringen.

Er rechnet mit Beiträgen aus den Regionen von einer halben Million Franken. Bereits zugesagt seien aus dem Oberengadin 300'000 Franken, sagte Tourismusdirektorin Ariane Ehrat. Auch eine halbe Million soll auch der Kanton beitragen. In ersten Reaktionen auf Anfrage des «Regionaljournals» zeigten die Regionen und Politiker ihre Bereitschaft, das Vorhaben zu unterstützen.