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Graubünden Knatsch um Kommandoraum am San Bernardino

Sie soll die Sicherheit auf der A13 sicherstellen: Die Betriebsleitstelle direkt am San Bernardino-Portal. Nun soll sie aus Italienischbünden nach Thusis verlegt werden. Diese Umorganisation sorgt für rote Köpfe.

Tunneleinfahrt mit Polizeikommando davor
Legende: Seit 1967 in Betrieb: Das Kommando am Südportal des San Bernardino-Tunnels. Keystone

Einsätze, etwa bei Schneefall oder Steinschlägen, sollen künftig von Thusis aus koordiniert werden, statt direkt vom Südportal des San Bernardino-Tunnels. Das stört den Misoxer Grossrat Rodolfo Fasani. Er fürchtet, dass Arbeitsplätze im italienischsprachigen Teil des Kantons verschwinden werden. Er hat im Parlament deshalb einen Auftrag eingereicht um die Neuorganisation zu verhindern.

Das Projekt laufe im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA), heisst es in der Antwort der Regierung. Sieben Standorte seien geprüft worden, die Wahl fiel aus verschiedenen Gründen auf Thusis. Ein Stellenabbau sei nicht vorgesehen, schreibt der Kanton.

Grossrat Fasani will die Sache nun im Parlament diskutieren. Er geht davon aus, dass seine italienischsprachigen Kollegen aus allen Parteien diese «Zentralisierung», wie er es nennt, ebenfalls verhindern wollen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Elisabeth Hasler-Stoffel, Zürich
    Weshalb muss immer alles in die Zentren verlegt werden, anstatt die Arbeitsplätze direkt vor Ort zu erhalten & Wertschöpfung in den Regionen zu erzielen? Auf der anderen Seite jammert man, die Berggebiete hingen am Tropf der Subventionen. Ich bin mit dem San Bernardino Tunnel gross geworden, wir verbringen noch heute praktisch alle Ferien vor Ort - eine wunderbare Gegend, mit der A13 bestens erschlossen. Die Leitstelle in S.B. Dorf funktioniert seit bald 50 Jahren zur allseitigen Zufriedenheit.
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