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Graubünden Kritik am Aktienkauf der Regierung

Der Kauf von Repower-Aktien durch die Regierung wird scharf kritisiert: Die FDP verlangt sofort Auskunft über diesen Deal. Die Regierung besitzt seit gestern die Aktienmehrheit von Repower. Der Wert der zugekauften Aktien wird auf 60 bis 100 Millionen geschätzt.

Der Kanton Graubünden und der Stromkonzern Axpo übernehmen je die Hälfte der Aktien von Alpiq an Repower. Somit besitzen Axpo und Kanton zusammen dann 92 Prozent der Repower-Aktien. Mit 58 Prozent ist der Kanton Graubünden aber Mehrheitsaktionär. Die Parteien haben Stillschweigen über den Deal vereinbart.

Verkauf verschiedener Beteiligungen

Alpiq hat im Rahmen einer Umstrukturierung beschlossen, verschiedene Unternehmensbeteiligungen abzutreten. Ihre Beteiligung von 24,6 Prozent der Aktien an Repower hat sie nun an die beiden anderen Hauptaktionäre, die Axpo und den Kanton Graubünden, verkauft.

Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme ist für das erste Quartal 2013 geplant.

Neue Partner geplant

Der Kanton Graubünden und auch die Axpo wollen die neu erworbenen Aktienanteile nur kurz- bis mittelfristig übernehmen und sie an neue Partner übertragen. Laut Mitteilung soll Repower weiterhin selbständig und rentabel geführt werden.

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