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Kampfwahlen um den freien Sitz?
Aus Regionaljournal Graubünden vom 14.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
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Leibdungut tritt nicht mehr an In Chur zeichnet sich eine Kampfwahl ab

Die Nachricht kam überraschend: am Montag teilte der Churer Stadtrat Tom Leibundgut mit, dass er nicht mehr zu den Wahlen im Mai antritt. Leibundgut wurde 2012 gewählt.

Gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF sagt der Stadtrat der freien Liste, nach 20 Jahren Politik sei der Zeitpunkt gekommen, anderen das Ruder zu überlassen: «Ich habe nach wie vor Spass an der Aufgabe, aber es ist richtig, jetzt aufzuhören.»

Überraschte Parteien

Eine Umfrage bei den städtischen Parteien zeigt, sie haben nicht damit gerechnet, dass einer der drei Sitze frei wird. Dennoch stehen diverse Parteien bereit.

SVP: Die Churer SVP macht keinen Hehl aus ihren Ambitionen. «Wir wären gerne im Stadtrat vertreten», sagt Präsident Mario Cortesi heute. Man könne derzeit aber noch nicht sagen, wie man sich aufstelle.

CVP: Mehrere Namen seien für eine Kandidatur im Gespräch, sagt Robert Spreiter. Das Szenario, wonach ein Sitz frei wird, habe man sich im Vorfeld überlegt, allerdings nicht damit gerechnet.

BDP: Auch die BDP hat sich noch nicht entschieden, so Parteipräsident Dajan Roman: «Wir werden uns nun die Frage stellen, ob wir eine aussichtsreiche Kandidatur präsentieren können.»

Freie Liste: Die freie Liste, der auch Tom Leibundgut angehört, will nächsten Montag kommunizieren, wie es weitergeht. Leibundgut sagt dazu heute: «Kampflos werden wir den Sitz nicht aufgeben.»

Damit stehen also vier Parteien bereit, eine Kandidatur aufzubauen. Hinzu kommen die SP und die FDP, die mit den bisherigen Patrik Degiacomi und Urs Marti wieder antreten.

Abgewunken hat einzig die GLP: sie verfüge über keine Mitglieder, die sich dem Amt stellen wollen.

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