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Graubünden Lenzerheide: Widerstand gegen neuen Sessellift

Verschiedene Umweltverbände machen Einsprache gegen einen geplanten Sessellift auf der Lenzerheide. Dieser soll die beiden Talseiten miteinander verbinden. Es gebe bessere Möglichkeiten, um die Skifahrer von der einen auf die andere Talseite zu bringen.

Legende: Video «Protest gegen Sesselbahnprojekt auf der Lenzerheide» abspielen. Laufzeit 3:11 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 12.11.2013.

Eine Brücke über die Strasse sowie ein kleinerer, neuer Lift würde das Problem lösen, sagt Matthias Rapp von der Stiftung Landschaftsschutz. Der Widerstand gegen das Projekt ist nicht neu: Bereits vor einem Jahr kämpften die Verbände gegen den Sessellift.

Damals zogen die Bergbahnen das Projekt zurück. Im Gegenzug gaben die Umweltverbände den Widerstand gegen die Skigebietsverbindung Lenzerheide/Arosa auf. Das neu aufgelegte Projekt sei jedoch praktisch das gleiche wie vor einem Jahr, so die Umweltverbände. Die Beschwerde wird jetzt vom Bundesamt für Verkehr behandelt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Moser, Genf
    Wie lange braucht es wohl noch, bis es auch auf der Lenzerheide angekommen ist, dass die Zukunft des Tourismus nicht im der Spirale von "mehr, mehr und noch mehr" liegt? Bahnen und Lifte gibt es genug. Es gibt weniger Schnee und weniger Skifahrer - da ist der Weiterausbau und die weitere Verschandelung der Natur schlicht kontraproduktiv. Aber das muss man dort wohl zuerst einmal begreifen. Und diese Salamitaktik ist mehr als nur stossend.
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    1. Antwort von A. Beobachter, Rheinland
      Es geht hier nicht um mehr, sondern um sinnvolles und wichtiges Zusammenfassen, somit auch darum, flexible Bewegungskanäle zu schaffen, um kurzfristig auf die natürlichen Gegebenheiten (Schneesituation etc.) zu reagieren. D.h. die Angebotsqualität gewinnt hier.
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