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Graubünden Lockerung des Rauchverbots bleibt chancenlos

Das Rauchverbot im Kanton Graubünden wird nicht gelockert. Einen entsprechenden Antrag hat das Kantonsparlament gestern deutlich verworfen.

Ein Mann hält eine Zigarette
Legende: Rauchen bleibt in den Bündner Gaststätten auch weiterhin nur in Fumoirs oder unter freiem Himmel erlaubt. Keystone

Verkehrte Welt im Bündner Grossen Rat: Die Mehrheit der Gesundheitskommission des Rates forderte am Donnerstag eine Lockerung des Rauchverbotes in Restaurants und Hotels, um Wirten mehr unternehmerische Freiheiten zu bieten.

Die Forderung wurde anlässlich der Totalrevision des Gesundheitsgesetzes gestellt. Fünf Mitglieder der achtköpfigen Gesundheitskommission stellten den Antrag, Lokalen bis 80 Quadratmetern Fläche zu erlauben, als Raucherlokal geführt zu werden - so wie es das Bundesgesetz gestattet.

Die Motivation der Kommissionsmehrheit war klar. Man stelle die Forderung im Sinne des Tourismus, sagte die freisinnige Kommissionsvizepräsidentin Angela Casanova-Maron.

Die Bündner Regelung sei eine wirksame Präventionsmassnahme, bewährt und von der Bevölkerung akzeptiert, lautete der Tenor der meisten Wortmeldungen. Pikanterweise wollte selbst der Präsident des Branchenverbandes Gastro Graubünden, CVP-Grossrat Franz Sepp Caluori, von einer Deregulierung nichts wissen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Ein Lockerung wäre der grösste Blödsinn, die Bevölkerung wird sowas nicht dulden. Die Sucht zu rauchen ist sowieso immer noch viel zu gross und die Gesundheitskosten steigen desswegen auch viel mehr an. Auch ich war einmal ein starker Rauche und habe von einem Tag auf den andern aufgehört damit. Bald fühlte ich mich wohler und ich rate jedermann, hört sofort auf, es lohnt sich. Was es braucht, einwenig Durchhaltevermögen. Die Küsse schmecken von einem Nichtraucher doch viel besser, nicht wahr?
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