Löcher in Repowers Kasse

Dem Bündner Stromkonzern Repower machen die tiefen Energiepreise und der starke Franken stärker zu schaffen als erwartet. Sowohl für die erste Jahreshälfte als auch für das Gesamtjahr 2015 erwartet der Stromkonzern höhere Verluste.

Stromleitungsmasten in der Bündner Landschaft

Bildlegende: Repower kämpft gegen schlechte Zahlen und setzt das Effizienzsteigerungsprogramm fort. Repower AG

Der Verlust 2015 soll deutlich höher ausfallen als im Jahr zuvor. Damals betrug der Verlust 33 Millionen Franken. Die Folgen der tiefen Energiepreise und des starken Franken übertreffe die Annahmen, wie Repower mitteilt.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern werde 2015 aus heutiger Sicht gut 50 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen, damals lag es bei 39 Millionen Franken. Im ersten Halbjahr rechnet Repower gar mit einem Verlust. Es sollen unter dem Strich 110 Millionen Franken fehlen.

Happige Wertberichtigungen

Auch drücken Wertberichtigungen von rund 40 Millionen Franken auf das Ergebnis, dazu kommen Währungseinflüsse, die das operative Ergebnis mit rund sechs Millionen Franken und das Ergebnis mit rund 60 Millionen Franken belasten.

Der Konzern will vermehrt das Geschäft unabhängiger vom effektiven Strompreis gestalten. Die detaillierten Halbjahreszahlen veröffentlicht Repower am 27. August.