Loipenstress am Engadiner

Schnee, Schnee und nochmals Schnee: Der Süden des Kantons versinkt in der weissen Pracht. Dem OK des Engadin Skimarathons bereitet die dicke Schneedecke Probleme. Man rechnet mit Mehrausgaben in diesem Jahr.

Massen am Engadin Skimarathon

Bildlegende: Läuferinnen und Läufer am Engadin Skimarathon Keystone

Die Loipe über die beiden grossen Engadiner Seen bereitet den Organisatoren des Skimarathons Probleme. Auf den gefrorenen Seen liegt dermassen viel Schnee, dass von unten Wasser an die Oberfläche drückt. Das Resultat ist eine Matsch-Schneeschicht auf der Eisdecke. Diese kann mit den schweren Loipenmaschinen nicht befahren werden.

Das OK musste die Strecke deshalb teilweise mit Motorschlitten präparieren. «Dies hat zu Verzögerungen geführt und ist teurer als sonst», sagt Ivo Damaso, OK-Chef des Rennens. Auch sonst sei der Abtransport des Schnees beim Start- und Zielgelände teurer als in anderen Jahren.

Auf der anderen Seite sei man auf Rekordkurs bei den Anmeldungen. «Schon über 12'000 Läuferinnen und Läufer haben sich eingeschrieben», sagt der OK-Chef. Möglicherweise könnten die Mehrausgaben mit dem Startgeld kompensiert werden.