M13 ist noch immer nicht ausgestopft

Im Februar 2013 wurde der Braunbär M13 erschossen, weil er für die Menschen zur Gefahr wurde. Sein Fell ging an das Puschlaver Talmuseum. Doch ein Jahr nach dem Abschuss diskutiert man im Tal noch immer darum.

Der tote Braunbär M13 liegt im Gras

Bildlegende: Im Februar 2013 wurde M13 erschossen - er kam den Puschlavern zu nahe. Keystone

Ausstopfen oder nicht? Ausstellen? Und wenn ja, wo? Seit dem Abschuss von M13 im Februar 2013 wird diskutiert, was mit dem Fell des Tieres passieren soll. Der Kanton Graubünden hatte das Fell dem Puschlaver Talmuseum geschenkt.

Trotzdem dauern die Diskussionen an. Das Problem ist in erster Linie ein Finanzielles. Mehrere 10'000 Franken würde das Ausstopfen und Ausstellen des Bären kosten, erklärte Gustavo Lardi vom Talmuseum Poschiavo gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF. Wer diese Kosten tragen soll, darüber sind sich das Museum und die Politik uneinig.