Massive Renteneinbussen in Chur abgefedert

Die Churer Bevölkerung hat zwei Vorlagen zur städtischen Pensionskasse gutgeheissen. Mit den beiden Geschäften soll eine drohende Rentenreduktion für die Angestellten der Stadt abgefedert werden.

Geld liegt auf dem Tisch

Bildlegende: Die drohende Rentenreduktion der städtischen Angestellten wird etwas abgefedert. RTR

Die Pensionskasse der Stadt Chur reduziert per 1. Januar 2017 ihren Umwandlungssatz. Ohne Gegenmassnahmen hätte dieser Schritt eine schlagartige Reduktion der Renten zur Folge, hiess es in der Abstimmungsbotschaft.

Abstimmungsresultate

Höhere Spareinlagen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber
70% JA
Ausgleichseinlage zugunsten Versicherter
62% JA

Um Gegensteuer zu geben wurde über zwei Massnahmen abgestimmt. Die erste Vorlage verlangte, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber höhere Rentenbeiträge einzahlen. Die Vorlage wurde mit 70% Ja-Stimmen angenommen.

Beim zweiten Punkt ging es darum, dass die Stadt eine Einmal-Einlage in der Höhe von 4,25 Millionen Franken leistet. Auch diese Vorlage wurde deutlich mit 62% Ja-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 33%.

Bereits im Stadtparlament waren die beiden Vorlagen mit deutlichem Mehr angenommen worden.