«Mister RhB» geht in Pension

Peider Härtli war während 24 Jahren Mediensprecher der Rhätischen Bahn, RhB. Jetzt, mit 63, ist Schluss. Peider Härtli geht in Pension und möchte sich vermehrt auf sein Hobby, die Vulkane, konzentrieren.

Ehemaliger RhB-Mediensprecher Peider Härtli

Bildlegende: Ich schaue auf eine schöne Zeit bei der RhB zurück und freue mich darauf, mehr Zeit für Hobbies zu haben. zVg

Seit 1989 war Peider Härtli der Kommunikationsverantwortliche der RhB. Obwohl ihn viele Leute so bezeichneten, sieht er sich nicht als «Mister RhB». «Klar kennen mich die Menschen eher als den Direktor, trotzdem finde ich das Wort masslos übertrieben», erklärt Peider Härtli gegenüber «Regionaljournal» von Radio SRF 1.  

«Da kommt einiges auf mich zu», habe er schon am ersten Arbeitstag gedacht. Der Grund war ein Kleinkrieg zwischen einem Zeitungsjournalisten und dem damaligen RhB-Direktor. Von diesem Augenblick an, sei es für ihn wichtig gewesen, gegenüber den Medien eine gute Basis zu schaffen. Diese bestehe noch heute aus gegenseitigem Vertrauen und Fairness, so Härtli weiter.

Angst, nach der Pensionierung in ein schwarzes Loch zu fallen, habe er nicht. Die Pensionierung sei ein wohl überlegter Schritt gewesen, der in den letzten zwei Jahren gereift sei. «Jetzt habe ich endlich Zeit zu reisen und meinem grössten Hobby zu frönen: den Vulkanen in Süditalien.»