Mit neuen Hotel-Standorten zum Erfolg

Damit sich der Neubau von Hotels auch in Zukunft lohnt, sollen die Gemeinden Areale reservieren, die sich für den Hotelbau besonders eignen. Das schlägt das Wirtschaftsforum Graubünden in seiner neuesten Studie vor.

Ein Totel-Zimmermädchen nimmt frische Tücher von einem Wagen.

Bildlegende: Neue Hotels sollen dank ausgeklügelten Standorten Geld beim Bau sparen können. Imago

Im Rahmen des Projekts «Strategien für Bündner Tourismusorte» hat die Denkwerkstatt Wirtschaftsforum Graubünden in den vergangenen Monaten vier Studien präsentiert. Gestern wurde die letzte vorgestellt.

Diese zeigt auf, wie sich der Bau von neuen Hotels auch in Zukunft lohnen kann. Denn seit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative können neue Hotels nicht mehr über den Verkauf von Zweitwohnungen querfinanziert werden - eine Praxis, die bisher üblich war.

60 mögliche Areale

«Areal-Synergie» heisst das Zauberwort des Wirtschaftsforums. Gemeint ist damit, dass neue Hotels etwa an öffentliche Bäder angrenzend gebaut werden. Dadurch sollen sich die Bauherren die Kosten für ein eigenes Bad sparen können.

Das Wirtschaftsforum hat kantonsweit 60 Areale bestimmt, die für neue Hotels geeignet werden. Neben der Nähe zu Bädern ist dabei auch der direkte Zugang zu Bergbahnen ein Faktor.

Ob einer dieser Vorschläge aufgegriffen wird ist unklar. Der Ball liegt jetzt bei den Destinationen.