Neue Ausgangslage beim Fusionsprojekt «Gemeinde Albula»

Um die Fusionspläne im Albulatal weiter zu verfolgen hätten alle acht Gemeinden zustimmen müssen: Alvaneu, Alvaschein, Brienz/Brinzauls, Mon, Stierva, Surava und Tiefencastel stimmten zu, nur Schmitten sagte nein. Dafür gesellte sich die Gemeinde Lantsch/Lenz hinzu.

Albulatal

Bildlegende: Nur sieben von den nötigen acht Gemeinden möchten sich zur Gmeinde «Albula» zusammenschliessen Keystone

In der Botschaft stand, dass die Fusionspläne nur dann weiterverfolgt werden, wenn alle acht beteiligten Gemeinden dem nötigen Kredit von 15'000 Franken zustimmten. Schmitten stemmte sich dagegen. Der Gemeindepräsident Hubert Weibel sagt gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz», dass es wohl daran liegt, dass Schmitten die einzig deutschsprachige Gemeinde wär. Er ist über dieses Abstimmungsergebnis nicht überrascht.

Der Projektleiter und Gemeindepräsident von Mon sieht sich vor einer neuen Ausgangslage. Auf der einen Seite hat sich Schmitten dem Fusionsprojekt abgewendet, auf der anderen Seite stimmte die Gmeindeversammlung den Plänen zu. Dies nachdem sie sich der Gemeindevorstand nach ersten Fusionsgesprächen zurückgezogen hat. Die neue Situation müsse jetzt analysiert werden und dann würde entschieden wie es weitergeht.

Mit der Fusion würde die Gemeinde «Albula» entstehen. Dieser würden 1600 Einwohner angehören. Ziel sei es, dieses Projekt bis 2015 um zu setzen.