Neuer Anlauf für eine Liegenschaftssteuer in Davos

Die Gemeinde Davos kämpft seit Jahren mit einem grossen Schuldenberg von 135 Millionen Franken. Dadurch wurden Investitionen verzögert. Mit einer neuen Liegenschaftssteuer und weiteren Sparmassnahmen will die Davoser Regierung die dringend nötigen Ausgaben finanzieren.

Schweizer Banknoten liegen in einer Hand.

Bildlegende: Finanzielle Sorgen plagen die Gemeinde Davos: der Schuldenberg ist gross. Keystone

Die hoch verschuldete Gemeinde Davos startet einen zweiten Versuch zur Einführung einer Liegenschaftssteuer. Sie soll pro Jahr 5,3 Millionen Franken einbringen und damit die Hauptquelle neuer Gelder sein.
 

Auf 135 Millionen Franken sind die Darlehensschulden angewachsen, wie die Gemeinde Davos am informierte. Grosse Investitionen mit Folgekosten, Steuersenkungen sowie eine grosszügige Ausgabenpolitik bis zum Jahr 2009 hätten zum markanten Schuldenzuwachs geführt, schreibt die Gemeinde.
 
Die Schulden sollen nun nicht weiter ansteigen, gleichzeitig sollen notwendige Investitionen nicht länger aufgeschoben werden. Dafür nötig sind acht Millionen Franken pro Jahr. Deshalb will die Regierung, der Kleine Landrat, mit dem Finanzierungspaket 2013 zusätzliche Einnahmen realisieren und in der Verwaltung sparen.