Bündner Regierung startet Olympia-Offensive

Der Bündner Regierungsrat wirbt für Olympische Spiele. Er setzt sich für diese mit besonderem Eifer ein. Kritiker hatten der Regierung vorgeworfen, sie messe dem Dossier zu viel Gewicht bei.

Die gesamte Bündner Regierung an einer Medienorientierung zu Olympia.

Bildlegende: Die gesamte Bündner Regierung äussert sich gemeinsam zur Olympiakandidatur Graubünden 2022 in Chur. Keystone

Sein erstes Medientreffen 2013 widmete der Bündner Regierungsrat ganz der Abstimmung über eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022. Dafür verschob sie den Anlass in ein Churer Hotel. In der Regel veranstaltet die Regierung diese Treffen im Staatskeller des Regierungsgebäudes.

Regierungspräsident Hansjörg Trachsel gestand aber auch ein, man gebe dem Thema damit eine besondere Bedeutung: «Wir wollen die Bevölkerung davon überzeugen, dass die Olympischen Spiele den Kanton Graubünden weiter bringen», sagte er am Rande der Medienkonferenz.

Von links erntete die Regierung dafür Kritik. Der Bündner SP-Präsident Jon Pult regte sich gegenüber «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF 1 darüber auf, dass der Regierungsrat der Vorlage so ein grosses Gewicht beimesse.