Nachhaltigkeitsziele für Olympia

Eine allfällige Olympiakandidatur von Davos und St. Moritz soll möglichst nachhaltig sein. Das Organisationskomitee hat sich deshalb entsprechende Ziele auferlegt. So sollen die Spiele klimaneutral sein und keine höhere Verschuldung verursachen.

Mann sitzt vor Mikrofon neben Olympia 2022-Steinbock

Bildlegende: Jürg Stettler, Co-Leiter der Studie: «Ein unabhängiges Kontrollorgan wird die Einhaltung der Charta überprüfen». Keystone

Die Nachhaltigkeitsziele wurden von Vertretern aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft erarbeitet, teilt das Organisationskomitee mit. Die Liste der Ziele umfasst über zehn Punkte, wobei einige konkreter sind als andere.

Am fünfseitigen Papier haben über 120 Fachleute aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen mitgearbeitet. Fertig geworden sind sie dennoch nicht. Beim Papier handelte es sich um die zehnte Variante eines Entwurfs.

Die endgültige Fassung soll in den nächsten Monaten in Kraft treten. Klar ist, dass keine Schutzgebiete von nationaler Bedeutung beeinträchtigt werden sollen. Um die Klimaneutralität zu erreichen, sollen CO2-Emissionen mit Klimaschutz-Projekten kompensiert werden, wenn möglich im Inland. Landschaftsschutzgebiete von nationaler Bedeutung dürfen nicht beeinträchtigt werden.

Weiter sollen für die Austragungsorte St. Moritz und Davos sowie für den Kanton Graubünden keine neuen Schulden entstehen.