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Olympia 2022 Olympia würde Davos 15 Millionen kosten

Am 3. März stimmen neben Graubünden auch die beiden Austragungsorte St. Moritz und Davos über Olympische Winterspiele 2022 ab. Die Davoser Regierung hat nun die Botschaft publiziert. Abgestimmt wird unter anderem über einen Rahmenkredit von 15 Millionen Franken.

Ein Skilift in Davos im Winter.
Legende: Olympische Winterspiele würde Davos 15 Millionen Franken kosten. Keystone

Für die Kandidatur alleine braucht es zwei Millionen Franken. Ein Teil davon kommt aus einem Fonds für grosse Sportanlässe, ein weiterer Teil zahlt Klosters. Unter dem Strich müsste Davos noch rund 900‘000 Franken für die Kandidatur ausgeben.

Falls die Spiele nach Graubünden kommen, müsste die Gmeinde Davos deutlich tiefer in die Kasse greifen. Es bräuchte 15 Millionen Franken für eine Eisschnelllaufbahn, Trainingshalle, für das Eisstadion und die Langlaufloipe.

Was Olympische Spiele Davos bringen, steht noch nicht in der Botschaft. Die Zahlen werden zurzeit noch berechnet. Die Gemeinde Davos hat einen Schuldenberg von 140 Millionen Franken.

Unklar bleibt auch, wo die 4000 Athletinnen und Athleten während der Spiele untergebracht werden. Über das Olympische Dorf stehen in der Botschaft knapp sieben Zeilen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Küng, Tamins
    Olympische Winterspiele sind nicht nachhaltig. Dem langfristig geringen wirtschaftlichen Nutzen steht eine hohe Schuldenlast für die öffentliche Hand und eine schwerwiegende ökologische Belastung gegenüber.Das muss nicht sein,darum sagen wir NEIN.
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  • Kommentar von Hans Wegmann, Effretikon
    Olympische Spiele in Graubünden sind ein völliger Unsinn. Solche Spiele sind für den Bund, den Kanton Graubünden sowie die betroffenen Regionen und Gemeinden eine Schuhnummer zu gross. Es müsste mit einem riesigen finanziellen Aufwand gerechnet werden, der schlussendlich von den Steuerzahlern zu bezahlen ist.
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