St. Moritz legt Olympia-Zahlen auf den Tisch

St. Moritz hat seine Olympia-Botschaft publiziert. Die Gemeinde stimmt am 3. März über einen Beitrag von 5 Millionen Franken an die Kandidatur ab. Der Betrag soll aus dem Gemeindevermögen bezahlt werden.

Das Dorf St.Moritz verschneit, am St. Moritzersee

Bildlegende: St. Moritz würde am meisten von den Olympischen Spielen profitieren. Keystone

St. Moritz könnte besonders von Olympischen Spielen profitieren. Der Anlass würde nämlich «St. Moritz 2022» heissen. Die Gemeinde müsste deshalb 5 Millionen Franken an die Kandidatur zahlen. Diese kostet insgesamt 60 Millionen Franken.

Die Gemeinde stimmt am 3. März darüber ab, gleichzeitig mit der kantonalen Olympia-Abstimmung. Für St. Moritz sind 5 Millionen Franken ein kleiner Betrag. Die Gemeinde hat rund 100 Millionen auf der hohen Kante, so Gemeindepräsident Sigi Asprion.

Noch unklar ist, wie hoch die Investitionen bei allfälligen Spielen wären. St. Moritz will bereits geplante Projekte ihm Rahmen von Olympia realisieren, darunter ein Kongresszentrum für knapp 1000 Personen, eine neue «Plazza Rosatsch» sowie nötige Strassensanierungen.