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Graubünden Olympia-Promotoren fordern Transparenz in eigener Sache

Transparenz in Sachen Olympia. Diese Forderung kommt bei der Bündner Regierung nicht gut an. Vorläufig würden die Pläne vertraulich behandelt, sagt Jon Domenic Parolini.

Olympische Ringe
Legende: Die Öffentlichkeit weiss bisher kaum etwas über die Pläne der Bündner Olympiaverantwortlichen. Keystone

Am 31. Mai muss die Anmeldung für ein Bündner Olympiaprojekt 2026 bei Swiss Olympic eintreffen. Kurz vor diesem wichtigen Datum weiss die Öffentlichkeit wenig über die konkreten Pläne dieser Kandidatur.

Dies müsse sich ändern, sagt Heinz Brand. Der SVP-Nationalrat ist Mitglied der Strategiegruppe, welche in der Politik für Olympia weibeln soll: «Damit die Kandidatur nicht wie beim letzten Mal negativ behaftet ist, braucht es mehr Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit.»

Ähnlich sieht das Andreas Wieland. Der Hamilton-CEO hat die Olympiakandidatur vorbereitet und kürzlich an die Regierung weitergeleitet. Sie prüft nun das Dossier und entscheidet über das weitere Vorgehen. Andreas Wieland:«Ich bin loyal gegenüber der Regierung. Aber ich kann den Schnabel fast nicht mehr halten».

Die Bündner Regierung lässt sich aber nicht unter Druck setzen. Aktuell werden die Unterlagen geprüft. An der Regierungssitzung von nächstem Dienstag wird ein Beschluss erwartet. Wann die Öffentlichkeit mehr Informationen erhält, ist offen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Also wenn man das anstrebt - dann sollte es nicht so eine Pfadiübung werden wie letztes Mal. Wenn man das angeht - hat man eine schriftliche Defizitgarantie über 3 Mia vom Bund vorzuweisen - man plant die Kandidatur für 2x 2026 un 2030 und stellt auch Budget ein. Für 2026 ist es zu spät und die Chance für Kasachstan sind sehr hoch. Alle Kantone die mitmachen müssen mindestens 2 Mia an Finanzen abdecken können. Ansonsten lassen wir es sein.
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