Olympische Spiele in Graubünden, aber nicht nur

Heute fiel der Startschuss zu einer neuen Kampagne für eine Bündner Olympia-Bewerbung. Noch sind aber viele Fragen offen und Swiss Olympic äussert sich zurückhaltend.

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Umstrittener Bündner Olympiakapitän

3:54 min, aus Schweiz aktuell vom 10.12.2015

An der Spitze des neuen Teams mit etwa einem Dutzend Personen steht Andreas Wieland, CEO der Medizinaltechnik-Firma Hamilton in Bonaduz. Wieland war Gegner der letzten Bündner Kandidatur, genauso wie Reto Gurtner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Weisse Arena in Laax.

Mit Einsatz modernster Technik wollen die Initianten umweltverträgliche und nachhaltige Spiele in Graubünden durchführen, die Rede ist von «digitalen Hightech-Spielen». Diese würden in Realität dezentral zu 50 Prozent in Graubünden und zum Teil in Zürich oder in anderen Kantonen stattfinden.

Das Ziel sei es, die Spiele weitgehend in bestehenden Sportstätten auszutragen und sie sollen sozial sein, indem die Paralympics aufgewertet werden. Ein konkretes Konzept für die neue Kampagne liegt aber noch nicht auf dem Tisch. Die Abstimmung ist im kommenden Herbst geplant.