Olympische Winterspiele: Erneuter Anlauf immer wahrscheinlicher

Die Bündner Regierung unterstützt eine Kandidatur für das Jahr 2026. Sie hat einen entsprechenden Auftrag aus dem Parlament angenommen.

Eine Statue mit den fünf olympischen Ringen, im Hintergrund der Himmel.

Bildlegende: Der Kanton arbeitet an einer Olympia-Kandidatur für den Winter 2026. Keystone

Im März 2013 hatte das Bündner Stimmvolk über eine Olympia-Kandidatur 2022 entschieden und diese knapp abgelehnt.

Nun ist die Niederlage offenbar verdaut und die Bündner Wirtschaft will einen neuen Anlauf nehmen. Graubünden verfüge aus dem Prozess von damals über ausgezeichnete Grundlagen für eine Bewerbung für das Jahr 2026, teilte die Regierung mit.

Den im August eingereichten Auftrag an die Regierung unterzeichneten 90 der 120 Parlamentsmitglieder.Die Regierung wurde aufgefordert, die Bewerbung zu unterstützen.

Offiziell lanciert wurde die Kandidatur allerdings noch nicht. Doch wie im Parlament zu vernehmen war, haben alle drei Dachverbände der Bündner Wirtschaft bereits die Vorarbeiten aufgenommen.

Der Kanton muss sich mit den neuen Plänen sputen. Swiss Olympic will schon nächsten Frühling entscheiden, welche Kandidatur innerhalb der Schweiz weiterverfolgt wird. Bereits lanciert wurde eine Walliser Kandidatur mit Christian Constantin, Präsident des FC Sion, als Zugpferd.