Openair Lumnezia behält den Müll im Auge

Heute startet in Degen das 30. Openair Lumnezia. Nach dem Abfallchaos zuvor in Frauenfeld sind die Organisatoren sensibilisiert. Spezielle Massnahmen sind jedoch nicht geplant.

Bühne und Publikum in der Nacht

Bildlegende: Das Openair Lumnezia ist das grösste Musikfestival in Graubünden. ZVG

Jeder, der ans Openair Lumnezia mit einem Zelt anreist, bekommt einen Müllsack und muss zehn Franken Depot bezahlen. Wer ihn gefüllt zurückbringt, bekommt das Geld zurück. So will das Openair Lumnezia die Unordnung so klein wie möglich halten.

Spezielle Vorkehrungen sind nach dem Abfallchaos am Openair Frauenfeld aber nicht getroffen worden, wie die Kommunikationsverantwortliche Catia Tschuor gegenüber Radio SRF sagt. Man hoffe auch auf gutes Wetter - denn im Schlamm liessen die Leute ihr Zelt eher zurück, als bei trockenen Verhältnissen.

Erfahrungen aus früheren Jahren haben gezeigt, dass auch hier immer mehr Leute ihr Zelt sowie Abfall zurücklassen. Gemäss Tschuor «keine schönen Bilder». Das Ausmass sei aber kleiner als in Frauenfeld. Von 2500 Zelten blieben durchschnittlich 40 zurück, so Tschuor.