Parc Adula: Aussichtslose Stellungnahmen?

Bis am Montag lief die Vernehmlassung zur Charta Parc Adula. Rund 50 Stellungnahmen sind dabei eingegangen. Ändern dürfte sich dennoch kaum etwas.

Ein Bergsteiger geht einem Grat entlang.

Bildlegende: Auf welchen Routen können die Berge im Parc Adula noch bestiegen werden? Die Frage sorgt für Diskussionen. Keystone

Unterschiedlicher könnten die Meinungen zum geplanten Nationalpark kaum sein. Die einen, etwa der WWF oder Pro Natura, finden, die Spielregeln seien zu wenig streng. Andere, wie der SAC, halten den Parc Adula für überreglementiert.

All die Stellungnahmen zum Parc Adula liegen jetzt bei Direktor Martin Hilfiker auf dem Tisch. Nun gelte es, einen Mittelweg zu finden: «Dabei können wir aber weder völlig auf die eine, noch auf die andere Seite eingehen. Grosse Veränderungen wird es also kaum geben.»

Abstimmungstermin offen

Noch nicht zu Wort gemeldet haben sich die 17 Gemeinden, auf deren Boden der Park dereinst liegen soll. Sie haben noch bis Ende Woche Zeit, ihre Stellungnahme einzureichen.

Abgestimmt wird über den Park entweder im kommenden Sommer oder im Herbst. Das komme darauf an, wie viel Zeit die Überarbeitung der Charta des Parks werde, so Hilfiker.