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Graubünden Parc Adula: «Und der Hund muss in den Rucksack?»

Der Schriftsteller, Hirte und Jäger Leo Tuor kann dem Parc Adula-Projekt nichts Gutes abgewinnen. Alt-Nationalrat und Präsident des Vereins Pro Parc Adula jedoch ist überzeugt, dass der Park die Region vorwärts bringen wird. Im Regionaljournal führen die beiden eine teilweise emotionale Debatte.

Legende: Audio Leo Tuor (links) gegen Sep Cathomas (rechts) (04.02.2016) abspielen.
16 min
Die Natur wird genug geschützt, wir brauchen keine neuen Regeln.
Autor: Leo TuorSchriftsteller
Dieser Park ist eine Riesenchance für die Region.
Autor: Sep CathomasAlt-Nationalrat

Contra

Der Schriftsteller Leo Tuor ist in den letzten Wochen zum prominenten Sprachrohr der Parkgegner geworden. Dieser Park sei überflüssig und nicht zielführend, sagt er. «Wir sind bereits ein Park», findet Tuor.

Tuor glaubt auch nicht, dass so ein Park die Wirtschaft in der Region ankurbeln könne. Da würden kaum neue Arbeitsplätze geschaffen. Viel mehr müsse man auf Architektur und Kulturtourismus setzen. Oder auf den Ausbau der Rhätischen Bahn.

Pro

Alt-Nationalrat Sep Cathomas hat nichts gegen Kulturtourismus einzuwenden. Das eine schliesse das andere nicht aus, sagt der Präsident des Vereins Pro Parc Adula. «Mit diesem Park kann man Bewegung und neuen Schwung in die Surselva und in die ganze Region des Parks bringen», sagt der Politiker.

Natürlich müsse man dafür auch Nutzungseinschränkungen in Kauf nehmen. Diese seien jedoch verhältnismässig und es müssten in den nächsten Wochen zwischen Befürworter und Gegnern auch noch weitere Kompromisse gefunden werden.

SRF 1, Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; haus

2 Kommentare

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  • Kommentar von Graf Phos (Graf Phos)
    Leo Tuor, Ich war sehr enttäuscht über Deinen Beitrag, sehr unsympathisch, frech und unhöflich. Wo bleibt Deine Vision für die Zukunft? Warum willst Du dass wir in der Vergangenheit leben? 1:0 für Sep!
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  • Kommentar von Elisabeth Hasler (hasler)
    Tuor verficht Ansichten, die ungeachtet, ob der Park realisiert wird oder nicht, aus anderen Gründen erodieren. Bsp. Schafhaltung: Ich bin die Letzte, die gegen die Schafhaltung auf Alpen wäre. Sie gehört zu meinen Kindheitserinnerungen in Hinterrhein - einer der Standortgemeinden des Parks. Meine Eltern hatten immer Schafe & Geissen, bis zum Tod meines Vaters, obwohl sie für die Schafwolle leider schon in den 80er Jahren draufzahlten. Mit der Hofübergabe wurde die Schafhaltung dann eingestellt.
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