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Graubünden Polizisten kehren Graubünden den Rücken

Viele Bündner Kantonspolizisten sind mit ihrem Lohn unzufrieden. Besonders jüngere Polizisten in Graubünden verdienen weniger als ihre Kollegen in anderen Ostschweizer Kantonen. Politiker warnen vor einer Abwanderung von guten Leuten. Die Bündner Regierung will an den Löhnen nichts ändern.

Der Rücken eines Polizisten, er kontrolliert Autos auf einem Transporter
Legende: Zuwenig auf ihrem Konto: Die Bündner Kantonspolizisten sind unzufrieden mit dem Lohn. Keystone

Im Oktober hatte die Bündner Regierung auf Nachfrage aus dem Parlament die Durchschnittslöhne von Kantonspolizisten publik gemacht. Demnach verdienen ältere Beamte teilweise zwar etwas mehr als in anderen Kantonen in der Ostschweiz. Bündner Polizisten unter 37 Jahren bekommen aber durchschnittlich deutlich weniger Lohn.

Bereits seien erste Kantonspolizisten aus Graubünden abgewandert, sagt SP-Grossrat Mathis Trepp gegenüber dem Regionaljournal. Von solchen Fällen berichtet auch Remo Cavegn, Präsident des Bündner Polizeiverbandes. Es sei darum nötig, die Löhne zu prüfen und an den Ostschweizer Durchschnitt anzupassen.

Regierungsrätin Barbara Janom Steiner sieht jedoch keinen Handlungsbedarf. Sie stellt keine Abwanderung fest. Das Lohnsystem bei der Kantonspolizei sei zudem erst kürzlich angepasst worden.

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