Proporzsystem ja oder nein?

Wie soll das Bündner Parlament in Zukunft gewählt werden? Brigitta Hitz (FDP) und Peter Peyer (SP) streiten sich im SRF-Studio in Chur. Sie räumen ein, dass es bei der Abstimmung primär um Macht geht.

Brigitta Hitz und Peter Peyer im SRF-Studio in Chur

Bildlegende: Brigitta Hitz (FDP) und Peter Peyer (SP) sind sich uneinig, wie das Bündner Kantonsparlament gewählt werden soll. SRF

Die FDP-Grossrätin Brigitta Hitz führt das Gegnerkomitee an. Peter Peyer, der für die SP im Grossen Rat politisiert, kämpft für ein Ja zur Proporz-Initiative.

Das Bündner Stimmvolk entscheidet am 3. März über die Proporzinitiative. Zuvor waren bereits sieben Versuche, den Proporz in Graubünden einzuführen, an der Urne gescheitert.

SP und SVP, die im Bündner Parlament im Moment eher untervertreten sind, dürften durch den Systemwechsel wohl zulegen. Die stärkste Fraktion stellt zur Zeit die FDP. Dies würde sich durch einen Wechsel zum Proporz wohl ändern.