Rätisches Museum: Der Sound von Graubünden

Ab dem 1. Mai ist die Wanderausstellung «tü-ta-too. Das Ohr auf Reisen» der Schweizer Nationalphonothek zu Gast im Rätischen Museum. Neben typisch schweizerischen Klängen präsentiert die Ausstellung auch Stimmen berühmter Personen sowie Töne aus Graubünden.

Jubelrufe und dann ein Knall: 1965 wird der San Bernardino-Tunnel durchstochen. Noch heute zeugt ein Radiobeitrag davon mit Geräuschen und Beschreibungen des Reporters. Durch die Ausstellung geht der Besucher mit Kopfhörern. Er hat so die Möglichkeit, bei verschiedenen Hörstationen Halt zu machen.

Holzkasten mit Orgel.

Bildlegende: Vogelorgel aus der Sammlung des Rätischen Museums. ZVG

Die Räume sind thematisch gegliedert. So gibt es Stimmen berühmter Schweizerinnen und Schweizer, ein Geräuschraum mit einer Collage typischer Schweizer Töne oder eine Soundreise quer durch alle Kantone.

Das Rätische Museum hat die Wanderausstellung ergänzt mit eigenen klingenden Objekten in der Dauerausstellung. Zu sehen und zu hören ist beispielsweise eine Vogelorgel, die ab dem 17. Jahrhundert benutzt wurde, um Singvögel zum singen zu animieren.

SRF1, Regionaljournal Graubünden; 18:30; habs