Regionalität als Daseinsberechtigung

Vor etwas mehr als einer Woche hat die Redaktionsleitung der «Südostschweiz» bekanntgegeben, wieder mehr regionale Inhalte publizieren zu wollen. Damit besinne sich die Zeitung auf die eigene Daseinsberechtigung, findet Medien-Experte Marius Hagger.

Drei Zeitungen, aufeinandergestapelt.

Bildlegende: Die «Südostschweiz» will wieder regionaler werden. SRF

Grosse Bilder und stärkere Schwerpunkte – so lässt sich die Richtung, welche die «Südostschweiz» vor rund einem Jahr eingeschlagen hat, zusammenfassen. Auf der Strecke blieben dabei allerdings die kleineren Meldungen aus den Regionen. Sie wurden häufig nur noch online publiziert.

Das gefiel einem grossen Teil der Leserschaft nicht. Am Montag vor einer Woche liess die Zeitung verlauten, sie werde wieder regionaler. Der gesamte Inhalt des ersten Bundes soll sich um Graubünden drehen.

Marius Hagger, Medienmanager und Dozent für Medienbetriebswirtschaftslehre, erklärt im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden», weshalb die Kehrtwende eine Besinnung aufs Wesentliche ist.