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Graubünden Repower fährt Verlust von über 150 Millionen ein

Wertberichtigungen auf Projekten, Anlagen und Langfristverträgen in der Höhe von 232 Millionen Franken: Das hat dem Bündner Stromkonzern Repower zugesetzt. Der Verlust im Geschäftsjahr 2013 liegt bei 152 Millionen.

Legende: Audio Repower hat sich bei Projekten verschätzt (2.4.2014) abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
03:41 min, aus Regi GR vom 02.04.2014.

Der Umsatz von Repower blieb mit 2,4 Milliarden Franken aber stabil, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Ohne Wertberichtigungen hätte Repower im 2013 einen Gewinn von 33 Millionen Franken erreicht. Damit hätte das Unternehmen das Vorjahresergebnis wiederholt.

Erforderlich gemacht haben die Wertberichtigungen die schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, hiess es an der Medienkonferenz. Auf die Frage, ob sich Repower in den vergangenen Jahren verspekultiert habe, sagte Geschäftsführer Bobst gegenüber Radio SRF: «Projektentwicklungen sind mit einem gewissen Risiko verbunden». Die Situation ist laut dem Energiekonzern geprägt von Marktverzerrungen und tiefen Strompreisen wegen schwacher Nachfrage.

Kein Sparpotential bei Chef-Löhnen

Repower rechnet damit, dass das schwierige Marktumfeld bestehen bleibt. Mittelfristig seien keine Anzeichen einer Verbesserung auszumachen. Um weiterhin bestehen zu können, setzt Repower auf neue Projekte. Dabei geht es um intelligente Steuersysteme für die Optimierung des Stromverbrauchs oder die Förderung von Elektro-Mobilität.

Das Unternehmen will auch weiterhin sparen. Letztes Jahr baute Repower knapp 40 Stellen ab und hat nun noch 707 Mitarbeitende. Kein Sparpotential sieht Kurt Bobst bei seinem eigenen Lohn. Der Geschäftsführer verdient über 700'000 Franken und sagt dazu: «Ich finde, mein Lohn ist angesichts der aktuellen Herausforderungen gerechtfertigt». Künftig gespart wird jedoch bei der Geschäftsleitung, sie wird um eine Person auf fünf verkleinert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Den Kopf nicht in den Sand stecken, wir werden bald noch mehr Stauseen brauchen. Die Gletscher schmelzen zu schnell und viel Wasser muss aufgefangen werden. Jetzt muss man handeln, sonst geht zuviel Zeit verloren, bis genügend Kapazität vorhanden ist. Wir brauchen dann nicht nur Strom sondern auch genügend fließendes Wasser.
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