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Graubünden SAC fordert weniger Verbote im Parc Adula

Der Schweizerische Alpenclub kritisieren die Pläne für den Parc Adula ungewohnt deutlich. Der Bergsport werde "unverhältnismässig eingeschränkt" heisst es. Anders tönt es bei Mountain Wilderness. Die Einschränkungen seien verkraftbar. Der Zwist ist ein Vorgeschmack auf anstehende Diskussionen.

In der 145 Quadratkilometer grossen Kernzone erlaube die Parkverordnung nur eine eingeschränkte Auswahl von Routen. Bestehende Routen seien gestrichen worden, so der SAC und der SBV.

Die Bergsportverbände fordern, dass in neuen Nationalpärken Bergtouren im weglosen alpinen Gelände frei gestaltet werden können. Im Ausland sei das so üblich, etwa in Nationalpärken in Österreich, Frankreich und Italien. Bergsteiger seien stets bestrebt, sich «auch ohne Naturschutzbürokratie möglichst rücksichtsvoll zu verhalten», betonen Alpenclub und Bergführerverband.

Ganz anders sieht man das bei Mountain Wilderness. Die Einschränkungen seien verkraftbar, sagt Geschäftsleiterin Katharina Conradin. Und bei der Umweltorganisation Pro Natura, welche das Projekt im Jahre 2000 angestossen hat, heisst es auf Anfrage von Radio SRF, es brauche Kompromisse von allen Seiten.

Das Regelwerk für den Park rund um die bekannte Greina-Hochebene und den Piz Adula befindet sich zur Zeit in der Vernehmlassung in den 17 potenziellen Parkgemeinden. Die Stimmberechtigten können zur sogenannten Park-Charta Änderungswünsche anbringen, bevor sie im Sommer 2016 über die Errichtung des Parc Adula abstimmen.

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