Zum Inhalt springen
Inhalt

Sanierung Spöl Kanton rechnet mit Kosten von 15 Millionen Franken

Legende: Audio «Es ist also eine sehr teure Sache» abspielen. Laufzeit 00:12 Minuten.
00:12 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 04.12.2018.

Seit rund zwei Jahren ist bekannt, dass der Nationalpark-Bach Spöl mit PCB belastet ist. Ein kleiner Abschnitt von 60 Metern wurde bereits für rund 1,5 Millionen Franken saniert und vom Gift befreit. Nun geht es um den Rest.

Der zuständige Regierungsrat Martin Jäger sagte im Bündner Parlament, dass die angestrebte Sanierung des Bachbetts mit rund 15 Millionen Franken zu Buche schlagen werde. «Es ist also eine sehr teure Sache», so Jäger weiter.

Schuldfrage noch offen

Wer die Kosten schlussendlich tragen muss, ist noch offen. Wer Schuld an der PCB-Verschmutzung ist, klärt zur Zeit die Staatsanwaltschaft ab.

Aufnahme vom Staudamm.
Legende: Der Staudamm Punt dal Gal. Keystone

Bei Sanierungsarbeiten an der Staumauer Punt dal Gall im Jahr 2016 ist PCB-haltige Rostschutzfarbe in den Bach geraten. Untersuchungen haben später gezeigt, dass ein Grossteil des Stoffs aber schon vorher ins Wasser gekommen war.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Es scheint also, dass diese PCB haltige Farbe schon vorher entsorgt wurde. Das sollte aber auch eruier bar sein, wenn nur eine Firma über ein Lager von dieser Farbe auf der Staumauer verfügt. Seit langer Zeit wird der faule Apfel hin und her geschoben, nur Klartext zu reden getraut sich niemand. Seltsam nicht wahr? Wer könnte es treffen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen