Sonderjagd auf Hirsche So viele Jäger wie noch nie, so viele Abschüsse wie noch nie

Die Bündner Jägerinnen und Jäger haben 2016 so viele Hirsche erlegt wie nie zuvor. Der Abschussplan wurde sogar deutlich übertroffen.

Zwei Jäger suchen die verschneite Gebirgslandschaft nach Wild ab.

Bildlegende: So viele Bündner Jäger wie noch nie nahmen 2016 an der umstrittenen Sonderjagd teil. Keystone

  • Gemäss dem Kanton Graubünden lebten vor einem Jahr rund 16'500 Hirsche im Kanton. So viele wurden vorher noch nie gezählt.
  • Entsprechend hoch war auch der Abschussplan für die Hirschjagd. Rund 5200 Tiere mussten die Jägerinnen und Jäger schiessen.
  • Das Ergebnis wurde übertroffen: Nach der Sonderjagd resultierten 5440 Abschüsse.
  • Das hat gemäss Jagdinspektor Georg Brosi zwei Gründe: Die Sonderjagd auf Hirsche dauerte in vielen Regionen länger als gewohnt. Und: es haben sich so viele Jäger an der Sonderjagd beteiligt wie noch nie.

2000 Jägerinnen und Jäger nahmen an der Sonderjagd teil. 400 mehr als in den Vorjahren. Diese Zahlen gehen aus dem Jahresbericht zur Jagd hervor, den der Kanton kürzlich online publiziert hat.

Noch nicht rekordverdächtig sah das Abschussergebnis nach der ordentlichen Hochjagd im September aus. Die Jäger waren auf der Hochjagd weniger erfolgreich als noch im Vorjahr, was die Abschusszahlen bei den Hirschen betrifft.