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Solaranlage in St. Antönien Projekt zum zweiten Mal gescheitert

Verbauungen an einem steilen Berg
Legende: Bei den Lawinenverbauungen oberhalb St. Antönien hätte die Anlage realisiert werden sollen. Keystone

Nachdem ein erstes Projekt im Jahr 2015 gescheitert ist, keimte in diesem Frühsommer neue Hoffnung auf. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) wollten die Solarpanels über den Lawinenverbauungen anbringen.

Nun habe sich gezeigt, das Projekt würde deutlich teurer als ursprünglich angenommen, das schreiben die EKZ in einer Mitteilung. Auf Anfrage sagt Mediensprecher Noël Graber: «Das Fundament müsste stärker gebaut werden, um den Witterungsverhältnissen trotzen zu können.»

Dass die Idee der hochalpinen Solaranlage nun zum zweiten Mal gescheitert ist, sorgt bei der Gemeinde Luzein für Enttäuschung. «Wir haben viel investiert und deshalb schon gehofft, dass es realisiert wird», so Gemeindepräsident Christian Kasper. Am Freitagabend will er die Bevölkerung an der Gemeindeversammlung darüber informieren.

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