Spezielle Aufgabe für Gian Rupf

Es sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagt Gian Rupf: Bei «MiMe» arbeitet der Schauspieler und Regisseur mit geistig behinderten Menschen zusammen.

Porträt Gian Rupf

Bildlegende: Gian Rupf hat zur Zeit viel zu tun. ZVG

In der Waschküche eines Wohnhauses wird einer der Mieter tot aufgefunden: Die Ausgangslage des Stücks «Mord in dr Wäschkuchi» verspricht Spannung. Bis zur Aufklärung des Mordes sind aber einige Schwierigkeiten zu meistern.

Die Darsteller mit Kostümen bei den Proben

Bildlegende: Das Theater «MiMe» probt das Stück «Mord in dr Wäschkuchi». ZVG

Bereits zum dritten Mal arbeitet der Bündner Schauspieler Gian Rupf beim Theater «MiMe» (Mit-Menschen) als Regisseur. Im Gespräch mit der Sendung  «Regionaljournal Graubünden»  erzählt Gian Rupf von seinen Erfahrungen bei der Arbeit mit den geistig behinderten Laienschauspielern: «Sie haben teilweise ein Timing, das selbst ein Profi fast nicht hinbekommt». Die Proben seien für alle Beteiligten anstrengend gewesen, aber man bekomme jedes Mal auch viel zurück, sagt Gian Rupf, der zur Zeit auch noch mit anderen Bühnenprojekten beschäftigt ist.

Das Theaterstück «Mord in dr Wäschkuchi» stammt von Mike La Marr. Für die «MiMe»-Aufführung wurde es leicht angepasst. Weil viele der Darsteller nicht lesen könnten, sei das Drehbuch auf Tonträger gesprochen worden. So hätten alle auf ihre Weise üben können, so Gian Rupf.

Die Premiere von «Mord in dr Wäschkuchi» findet am 10. März im Theater Chur statt. Weitere Vorstellungen sind in Cazis, Zürich, Ilanz und Glarus geplant.