St. Antönien gibt Solarprojekt nicht auf

Obwohl der Bund seine Subvention für das Solarprojekt auf den Lawinenverbauungen streicht, will die Bündner Gemeinde St. Antönien das 20 Millionen Solarprojekt nicht aufgeben. Zusammen mit ihren Partnern sucht die Gemeinde nun nach Sponsoren.

Lawinenverbauungen

Bildlegende: Das Solarkraftwerk auf den Lawinenverbauungen St. Antönien soll gebaut werden. Keystone

Diese Woche wurde bekannt, dass das Bundesamt für Energie den Antrag für 2,4 Millionen Franken Fördergeld abgelehnt hat. Gegenüber dem «Regionaljournal» von Radio SRF1 bekräftigt der Vizedirektor des Bundesamtes für Energie, dass das Solarkraftwerk in St. Antönien nicht wirtschaftlich sei.

Die Gemeinde und die Initianten des Projektes können den Entscheid teilweise nachvollziehen. Sie haben deshalb noch nicht entschieden, ob sie gegen den Entscheid rekurrieren. Im Vordergrund steht für die Gemeinde ein anderer Weg: Sie versuchen, neue Sponsoren für das Projekt zu gewinnen. St. Antönien ist nach wie vor überzeugt, dass nächstes Jahr mit dem Bau dieses Solarwerkes begonnen werden kann. Es soll dereinst für rund 1200 Haushalte Strom liefern.