St. Moritz muss mehr für Armee an Weltcup-Rennen zahlen

Der Bund will mehr Geld für seine Armeeeinsätze bei Sportanlässen. Das bekommt auch St. Moritz zu spüren. Jetzt muss bei den Weltcupveranstaltungen an anderen Orten gespart werden.

Militär hilft bei Skiweltcuprennen

Bildlegende: Armeeeinsätze bei Weltcuprennen kosten künftig mehr. Keystone

Der Bund hat eine neue Verordnung für die Einsätzen des Militärs bei Sportveranstaltungen in Kraft gesetzt.

Im Klartext heisst das auch: Sportveranstalter sollen mehr zahlen, wenn das Militär zur Mithilfe beigezogen wird. Der Veranstalter muss beispielsweise neu für die Unterkunft und Verpflegung zahlen oder auch für das Material, welches das Militär mitbringt oder das Benzin, das es für den Transport braucht.

Besonders hart trifft das St. Moritz. Die Veranstalter der Weltcuprennen nehmen dies nur zähneknirschend hin.

Hunderte von Soldaten helfen jeweils bei den Weltcuprennen mit. Ohne sie gehe es nicht, heisst es von Seiten der Veranstalter. Nun müsse an anderen Orten gespart werden. Beim WEF hingegen gilt die Regelung nicht, weil das Militär auch aus Sicherheitsgründen dort ist.