Strafanzeige gegen Bergbahnen Obersaxen

Gegen die Bergbahnen Obersaxen im Kanton Graubünden wird Strafanzeige eingereicht. Das, weil die Bahnen die Sicherheitsvorschriften des Bundesamtes für Verkehr nicht beachtet hätten und trotz Verbot den Bahnbetrieb am letzten Samstag aufnahmen.

Sessellift

Bildlegende: Bergbahnen Obersaxen hätten am Samstag nicht fahren dürfen. zvg

Ausgerechnet zum Ferienauftakt standen die Bergbahnen in Obersaxen am Sonntag still. Aus technischen Gründen, wie es im Internet hiess. Auf Nachfrage des «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1 gaben die Bahnen zu, dass das Bundesamt für Verkehr die Einstellung des Bahnbetriebes verlangt hatte, weil die betrieblichen Abläufe nicht den Sicherheitsvorschriften entsprochen hätten. Gestern durften die Bahnen nun wieder fahren.

Nachspiel für Bahnen

Das Ganze hat für die Bahnen jedoch ein Nachspiel: Das Bundesamt für Verkehr bestätigt auf Anfrage, dass Strafanzeige eingereicht werde.

Hauptgrund: Die Bahnen hätten den Sommerbetrieb am Samstag aufgenommen, obwohl ihnen dies bereits vorher schriftlich vom Bundesamt für Verkehr untersagt worden sei.

Die Bahnen hätten das Verbot jedoch nicht beachtet und seien trotzdem gefahren. Am Sonntag erfolgte dann die Einstellung des Bahnbetriebs.