Trotz Minus: Skigebietsverbindung Sedrun-Andermatt auf Kurs

Im ersten Halbjahr 2013 schrieb das schweizerisch-ägyptische Unternehmen «Orascom» des ägyptischen Investors Samir Sawiris einen Reinverlust von 48 Millionen Franken. Dieses Minus habe keinen Einfluss auf die Skigebietsverbindung Sedrun-Andermatt, heisst es in Sedrun.

Richtungstafel auf einer Skipiste.

Bildlegende: Mit der Skigebietsverbindung Sedrun-Andermatt soll es weitergehen wie geplant. Keystone

Bereits in der Vorjahresperiode musste der Konzern «Orascom» einen Verlust von 27,3 Millionen Franken hinnehmen. Der Bruttogewinn sank um beinahe 60 Prozent auf 5,1 Millionen Franken.

Der Grund für die schlechten Zahlen liege in der angespannten politischen Lage in Ägypten, teilte das Unternehmen mit. Zudem sei das Ergebnis bei Immobilien und Bau schwach ausgefallen, was auf Wechselkurseffekte und ein Minus der «Andermatt Swiss Alps AG», einer Partnerfirma der «Orascom», zurückzuführen sei.

Der schlechte Geschäftsgang bei «Orascom» habe keine Einfluss auf die Skigebietsverbindung Sedrun-Andermatt. Dies sagt Pankrazi Berther, der Gemeindepräsident von Sedrun, nach einer Sitzung mit dem ägyptischen Investor Samir Sawiris. Er sei beruhigt weil Sawiris das Projekt in Andermatt inzwischen hauptsächlich mit seinen privaten Geldern finanziert.