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Neue mögliche Bauplätze Turm zu Vals: Doch nicht neben der Therme?

Die Investoren um Remo Stoffel suchen einen neuen Standort für den Bau des 381 Meter hohen Hotel-Turms in Vals.

Legende: Video «Neuer Platz für Turm zu Vals» abspielen. Laufzeit 3:32 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 19.05.2017.

Der ursprüngliche Standort für den Turm gleich neben der Therme Vals ist offenbar problematisch. Das Regionaljournal Graubünden berichtete bereits im März, dass neue Standorte gesucht würden. Die Gefahr, dass der Bau des Hotelturms die Mineralquelle am einst vorgesehenen Ort beschädigen könnte, ist gross.

Deshalb mussten die Investoren um Remo Stoffel neue mögliche Standorte suchen. Wie mehrere voneinander unabhängige Quellen gegenüber «Schweiz aktuell» bestätigen, wird ein Standort am Eingang des Dorfes, oberhalb einer Lawinen-Galerie evaluiert. Momentan befindet sich an dieser Stelle noch eine Deponie. Ein zweiter Standort liegt im Dorf, in der Nähe der Therme. Ein Grossteil dieses Gebiets ist im Besitz der 7132 AG rund um Remo Stoffel.

Kritik an Standorten

Die Valser Einwohner Peter Schmid und Philipp Vieli sind Mitglieder des Vereins «Besorgte Bürgerinnen und Bürger Vals» und kritisieren Remo Stoffel seit Jahren – auch für sein Turmprojekt. Sie bemängeln die neuen Standorte, die evaluiert werden: «Der Standort am Eingang des Dorfes liegt zu einem grossen Teil in der Gefahrenzone», erklärt Philipp Vieli.

Ein weiterer Standort liegt zum Teil in einer Überflutungszone, das bestätigt der Gemeindepräsident von Vals, Stefan Schmid: «In der roten Zone kann nicht gebaut werden, in der blauen ist es theoretisch möglich, es müssten allerdings Massnahmen getroffen werden».

Die 7132 AG rund um Investor Remo Stoffel wollte gegenüber «Schweiz aktuell» keine Stellung nehmen.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gadient (Roland Gadient)
    Da wollen Unterländer dem Valser sagen was er zu machen hat, wenn ich die Unteränder Bauverschandlung anschaue (die dürfen halt machen was sie wollen, nur Bergler darf es nicht) dann ist macher Bau in den Bergen schöner und wohnlicher. Sie müssen keine Angst haben Büro gibt es sicher keine (Büroleerstand in GR ca. 10'000 m2 Zug ca. 120'000) da geht es ums Wohnungen für Gutbetuchte die einen sicheren Wohnort haben wollen, zum ständig wohnen (Sicherheit, was man in den Zentern nicht mehr ist).
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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Ein solcher Turm in Vals und in den Bergen, einfach nur noch krank, übrigens ich gehe in die Berge um Berge zu sehen, ein Projekt das der Umgebung angepasst ist Ordnung. Aber Grössenwahn ist eben scheinbar geil.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Das Bild sieht ja genial aus. So ein Turm mitten in den Bergen wäre ein weltweit einzigartiges Kunstwerk und eine Touristenattraktion sonder gleichen. Nur, mit was soll der Turm gefüllt werden? Für Büros ist Vals doch etwas abgelegen. Hotels braucht es wohl auch nicht so viele. Spannendes Konzept auf jeden Fall.
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    1. Antwort von Thomas Mann (Freidenkerin)
      Genau Herr Buchmann, mehr Mut zu Neuem. Früher haben die Schweizer die Jungfraujochbahn oder ein James Bond Drehhotel in den Bergen gebaut, die heute nicht mehr wegzudenken sind. So ein Turm wäre genial und bestimmt schöner als manches verhotelisierte Walliser Dorf.
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    2. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      Meine Herren .... Vielleicht überlegen Sie sich mal den Nutzen dieses abstrusen Projekts, im Vergleich zu den von Ihnen beschriebenen. Hier geht es rein um Profilierungsneurose wie so oft bei solchen Projekten. Andere Aspekte (zb. Landschaftsschutz) werden komplett ausgeblendet. Vielleicht sollten sich Typen wie Stoffel und Konsorten mehr darum bemühen ihre Tassen richtig zu ordnen, anstatt an solchen hirnverbrannten Projekten rum zu basteln. Das ist meine Meinung zu diesem Verhältnisblödsinn.
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