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Graubünden Über 1000 minderjährige Bündner psychologisch betreut

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden hat im vergangenen Jahr 1085 Minderjährige betreut. Mehr als zehnmal so viele wie vor 35 Jahren.

Zwei Kinder in einer Therapiesitzung
Legende: Immer mehr Minderjährige suchen Hilfe bei der Kinder- und Jugendpsychologie Graubünden. Imago

1980 betreute die Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden (KJP) erstmals minderjährige mit psychischen Problemen. 180 Patientinnen und Patienten registrierte die KJP damals. Diese Zahl ist mittlerweile rasant gestiegen. 2014 suchten 1085 Kinder und Jugendliche die KJP auf.

Die Gründe dafür sind vielfältig, sagt Reto Mischol gegenüber dem Regionaljournal Graubünden: «Einerseits ist unsere Institution bekannter geworden, entsprechend werden wir auch eher aufgesucht. Andererseits sind aber auch die Anforderungen an die Kinder und Jugendlichen höher geworden.»

Die KJP geht davon aus, dass rund 7000 Kinder und Jugendliche in Graubünden unter psychischen Belastungen leiden. 900 davon weisen gemäss Mischol massive psychische und soziale Beeinträchtigungen auf.

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