Unterengadin kämpft um Sportmittelschule

Über 400 Personen haben eine Petition unterschrieben. Ein privates Initiativkomitee sucht auch Investoren.

Hochalpines Institut in Ftan.

Bildlegende: Das Hochalpine Institut in Ftan steht vor dem Aus. Die lokale Bevölkerung will das nicht zulassen. Keystone

Die nötigen 400 Unterschriften hat Barbla Conrad-Roner aus Scoul bereits beisammen. «Wir spüren eine grosse Solidarität unter der Bevölkerung», erklärt das Mitglied des Initiativkomitees im «Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden» von Radio SRF. Ihr Ziel sei es, die Sportmittelschule vor dem definitiven Untergang zu retten. Dazu soll der Regionalverband Pro Engiadina Bassa eine Überbrückungshilfe gewähren, so wie das gemäss den Statuten des Verbandes möglich wäre. «Wir suchen aber auch andere Geldgeber. Unter anderem haben wir ehemalige Schülerinnen und Schüler angeschrieben», erklärt Barbla Conrad-Roner.

Die Verantwortlichen des Hochalpinen Instituts haben diese Woche bekannt gegeben, dass sie auf Grund finanzieller Engpässe ihre Türen per sofort schliessen werden.