Unterhalt am Lukmanierpass sind teuer

Die Instandsetzungen an der Fahrbahn und an Kunstbauten am Lukmanierpass, der die Kantone Graubünden und Tessin verbindet, verschlingen Dutzende von Millionen Franken. Geld für längere Öffnungszeiten der Passstrasse ist deshalb schwierig aufzutreiben.

Lukmanierpass

Bildlegende: Ein weiterer Ausbau zur Verbesserung der Wintersicherheit ist kurz- und mittelfristig schwierig zu bewerkstelligen. Keystone

Instandstellungsarbeiten an Kunstbauten sowie an der Fahrbahn des Lukmanierpasses kosten in den nächsten zwanzig Jahren allein auf Bündner Seite über siebzig Millionen Franken. Auch auf der Tessiner Seite muss für die Instandsetzung ein zweistelliger Millionenbetrag aufgewendet werden.

Wie die Bündner Regierung in einer am Montag publizierten Antwort auf einen Vorstoss im Grossen Rat schreibt, ist angesichts des hohen Investitionsbedarfs ein weiterer Ausbau zur Verbesserung der Wintersicherheit kurz- und mittelfristig schwierig zu bewerkstelligen. Zumindest will die Regierung die Eliminierung von gefährlichen Lawinenzügen auf Bündner Boden vertieft prüfen.