Viel Zuspruch für Heinz Brand

Nachdem andere mögliche Ostschweizer Bundesratskandidaten der SVP abgesagt haben, bleibt aus der Region nur der Bündner Nationalrat Heinz Brand. Er sagt, er denke darüber nach. Reaktionen von Ostschweizer Weggefährten, Konkurrenten und Kollegen.

Heinz Brand sitz im Nationalrat und arbeitet am Computer.

Bildlegende: Heinz Brand erhält von seinen Parlamentskollegen viel Lobgesang. Keystone

Roland Büchel, St. Galler SVP-Nationalrat, gefällt die Idee: «Brand ist angenehm im Ton und hart in der Sache, genau das, was wir bei der SVP brauchen.»

«  Heinz Brand könnte gut zwei Amtszeiten machen. »

Roland Rino Büchel
SVP-Nationalrat SG

Brigitte Häberli, Thurgauer CVP-Ständerätin, schliesst sich Büchels Meinung an. «Er ist ein solider Schaffer und würde sich sicher für das ganze Land einsetzen.»

Martin Schmid, Bündner FDP-Ständerat, würde sich über eine Bundesratsnachfolge aus Graubünden freuen. «Ich kenne Heinz Brand als loyale Person. Auch wenn Entscheide nicht nach seinem persönlichen Gusto waren, hat er sie doch mitgetragen.»

Ivo Bischofberger, Innerrhoder CVP-Ständerat, ist von der Teamfähigkeit von Brand überzeugt. «Er bleibt nicht stur auf seiner Parteilinie, sondern möchte für Land und Volk Kompromisse eingehen.»

Claudia Friedl, St. Galler SP-Nationalrätin, kann mit Brands Politik nicht viel anfangen. «Mit seiner Asylpolitik ist Heinz Brand nicht auf meiner Linie.»