Repower streicht Vertriebsgeschäft in Dortmund

Die Aufgabe des Energievertriebs wird in einer Mitteilung vom Dienstag mit der «anhaltend anspruchsvolle Situation an den europäischen Energiemärkten» begründet.

Schild mit der Aufschrift Repower

Bildlegende: Preisdruck macht Repower in Deutschland zu schaffen. Keystone

Aus heutiger Sicht seien für die nächsten Jahre mit dem aktuellen Vertriebsgeschäft im deutschen Markt keine positiven Ergebnisse zu erwarten, heisst es.

20 Stellen werden gestrichen

Der Rückzug aus dem Geschäftsbereich hat gemäss Mitteilung den Abbau von rund 20 Stellen in der Niederlassung Dortmund zur Folge. Für die betroffenen Beschäftigten sei ein Unterstützungsangebot erarbeitet worden. Details zur Umsetzung des Ausstiegs werden für die kommenden Monate in Aussicht gestellt.

Tiefe Preise entscheidend

Nicht von der Massnahme betroffen sind das Projekt zum Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks in Leverkusen sowie der Betrieb der bestehenden Windparks. Im Detail hätten für den Ausstieg tiefe Preise, falsche Fördermodelle, Wasserkraft in Bedrängnis und regulatorische Unsicherheiten den Ausschlag gegeben. Anders präsentiere sich die Ausgangslage in den Märkten Schweiz, Italien und Rumänien, in denen Repower auch für die zukünftige Entwicklung eine gute Position habe.