Waldbrandgefahr im Unterengadin

Während weite Teile der Ostschweiz im Wasser versinken und mit Überschwemmungen kämpfen, herrscht im Unterengadin erhebliche Waldbrandgefahr. Im Sommer sei es in dieser Region üblich, dass die Böden so trocken seien, heisst es beim Kanton Graubünden.

Bündner Landschaft

Bildlegende: Im Kanton Graubünden hat es im Juli wenig geregnet. Andrea Badrutt

Im Unterengadin ist die Waldbrandgefahr derzeit «erheblich». Das entspricht der dritten von fünf Gefahrenstufen. Die Naturgefahrenkarte stuft die Waldbrandgefahr im restlichen Graubünden als gering bis mässig ein.

Im Hinblick auf den 1. August sei im Unterengadin Vorsicht geboten, sagt Andrea Kaltenbrunner vom kantonalen Amt für Wald und Naturgefahren. Es gälten die normalen Sicherheitsvorkehrungen. Die örtliche Feuerwehr sei in Alarmbereitschaft. Der Kanton erlasse keine speziellen Empfehlungen.