Waldföhren im Domleschg leiden an Rotbandkrankheit

Im Domleschg müssen von der Rotbandkrankheit befallene Waldföhren gefällt werden. Damit soll eine Weiterverbreitung der Baumkrankheit verhindert werden.

Föhren entlang der Autobahn

Bildlegende: Beim Autobahnanschluss Thusis Süd wurden kranke Föhren entdeckt. zvg

Beim Autobahnanschluss Thusis Süd im Kanton Graubünden müssen ein paar Tausend junge Föhren gefällt werden. Grund ist die sogenannte Rotbandkrankeit. Diese wird von einem Pilz verursacht. Bäume, die vom Pilz befallen wurden, sterben innerhalb von wenigen Jahren ab.

Es ist das erste Mal, dass die Baumkrankeit in der Schweiz im freien Wald vorkommt, sagt Forstingenieur Lukas Kobler gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» vom Radio SRF1. Er hoffe, dass die Krankheit ausgerottet werden könne.

Entdeckt wurden die kranken Bäume von Spezialisten vom Bund bei einer sporadischen Kontrolle. Die Rotbandkrankheit ist in der Pflanzenschutzverordnung als besonders gefährlicher Schadorganismus aufgeführt und unterliegt der Meldepflicht.

Der Kanton Graubünden will nun selber Förster ausbilden, welche die Krankheit künftig erkennen können.