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Graubünden Weko dehnt Untersuchung auf Graubünden aus

Die eidgenössische Wettbewerbskomission ermittelt gegen weitere Bauunternehmen im Kanton Graubünden. Sie sollen sich illegal abgesprochen haben.

Bauarbeiter bauen Strasse
Legende: Baufirmen aus den Kantonen Graubünden und St. Gallen sollen Bauprojekte untereinander aufgeteilt haben. Keystone

Ende Oktober 2012 eröffnete die Wettbewerbskommission Weko eine Untersuchung gegen verschiedene Unternehmen im Bereich Strassen-, Tief- und Hochbau im Unterengadin. Am 22. April 2013 dehnte sie die Untersuchung auf weitere Unternehmen im Bereich Strassen -und Tiefbau im Kanton Graubünden aus.

«Der Weko liegen Anhaltspunkte vor, wonach sich weitere Unternehmen im Strassen- und Tiefbau im Kanton Graubünden abgesprochen haben. Insbesondere, um die Ziuteilung von Ausschreibungen zu koordinieren und Bauprojekte und Kunden aufzuteilen.»

Die Weko führte Hausdurchsuchungen bei den beschuldigten Geschäften durch, heisst es im Communiqué weiter. Im Rahmen der Untersuchung solle geprüft werden, ob tatsächlich unzulässige Wettbewerbsveschränkungen vorliegen.

Letzte Woche fanden bei verschiedenen Baufirmen im Kanton St. Gallen Hausdurchsuchungen durch die Weko statt. Gegen sie erhebt die Weko die gleichen Vorwürfe.

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