Wenig Schnee, aber viel Zuversicht in den Bündner Bergen

Der Start in die neue Wintersaison verläuft zaghaft. Vielerorts sind die Skilifte zwar in Betrieb, aber der wirklich grosse Schnee fehlt bis jetzt. Tiefer gelegene Gebiete haben mussten ihren Saisonstart auf unbestimmte Zeit verschieben.

Ein Skilift, dahinter Berge mit wenig Schnee

Bildlegende: In den Bündner Bergen hoffen die Skigebiete auf den grossen Schnee. Keystone

Das Skigebiet Tschappina am Heinzenberg kann auch am Samstag seine Lifte nicht in Betrieb nehmen. Wegen des warmen Wetters sei es schwierig gewesen, die Beschneiungsanlagen laufen zu lassen, sagt Andreas Ambühl, Verwaltungsratspräsident der Skilifte.

Die Situation sei alles andere als ideal, sagt Ambühl. Auch bei ihnen seien die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr das Hauptgeschäft. «Unser Ziel ist es, an Weihnachten wenigstens mit einem Teilbetrieb starten zu können», hofft Ambühl.

Im Skigebiet Arosa-Lenzerheide laufen noch nicht alle Lifte. In den nächsten Tagen sollen aber laufend weitere Anlagen dazukommen, sagt Marlen Rogenmoser von Lenzerheide Tourismus.

In Davos seien die Verhältnisse recht gut, sagt Frédéric Petignat von den Bergbahnen. Dank der guten Höhenlage habe es auch mit der Beschneiung geklappt.

Hoteliers sind zuversichtlich

Zwar sieht es noch nicht wirklich nach Winter aus, trotzdem seien die Hotels in den Ferienregionen für die Festtage gut gebucht, sagt Ernst Wyrsch, Präsident von Hotelleriesuisse Graubünden.

«Absagen wegen den Schneeverhältnissen hat es wenig gegeben», sagt Wyrsch. Dies sei aber auch nicht überraschend, die Gäste während den Feiertagen seien sehr verlässlich. Für sie sei das Zusammensein in den Ferien wichtig, das Wetter zweitrangig.